eine App entwickeln lassen - die murbit Apperei aus Graz

Eine App entwickeln lassen: Teil 1 – die Idee

Du träumst davon, deine eigene App entwickeln zu lassen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Ein gutes Konzept und erfahrene Entwickler:innen, die über den Tellerrand blicken, sind dabei dein Schlüssel zum Erfolg. Egal ob B2B oder B2C. Denn, eine App zu entwickeln ist eine komplexe Angelegenheit, die Fachwissen und Erfahrung erfordert.

Als kleines Team an Enthusiasten aus Graz, die leidenschaftliche Software entwickeln und obendrein Appstore Marketing verstehen, beschäftigen wir uns seit über 10 Jahren professionell mit diesem Thema und stellen dir unser Expertenwissen gerne zu Verfügung.

Im folgenden Artikel erläutern wir dir anhand eines einfachen Beispiels, welche Fragen du dir stellen kannst, um deine Idee zu konkretisieren. Wir können diese Fragen und unseren App Ideen Canvas übrigens auch im Rahmen eines Coachinggesprächs erläutern.

Robert hat eine Idee

Robert (37), Ernährungsberater und Youtuber
Robert (37), Ernährungsberater und Youtuber

Als Beispiel dient uns der frei erfundene Ernährungsberater Robert (37). Er ist verheiratet, hat eine 10 Jahre alte Tochter und hat als Micro-Influencer einen Youtube Kanal mit 8000 Followern. Dort veröffentlicht er monatlich zwei Videos zum Thema Ernährung. In seiner Arbeit direkt mit Kund:innen stellt er fest, dass diese oft viel zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen. Meist einfach deswegen, weil sie darauf vergessen. Seine Idee ist daher eine App, die seine Kund:innen ans Trinken erinnert.

Durch seine Recherchen und durch persönliche Empfehlungen such Robert ein Erstgespräch mit Apperista Peter Grundner von der murbit Apperei.

Das Erstgespräch

Das unverbindliche und kostenlose Erstgespräch dient dem Abklären, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann. So kann Robert ein Gefühl für die Zusammenarbeit mit der murbit Apperei entwickeln. Robert und Peter einigen sich darauf, in einem anschließenden Coaching-Gespräch unseren App Ideen Canvas auszuarbeiten.

Coaching Gespräch und App Ideen Canvas

Mit Erfahrung und seinem Gespür für Anwender:innen unterstützt Peter Robert dabei, seine Idee zu konkretisieren. Der App Ideen Canvas dient dabei als Vorlage für wesentliche Fragestellungen. Für die Entwickler:innen ist er eine erste Orientierungshilfe, um die Anforderungen und die Zielgruppe zu verstehen. Für Robert stellt er eine Grundlage dar, um einen Businessplan zu entwickeln, um Förderungen anzusuchen oder Investoren zu suchen.

Den App Ideen Canvas haben wir übrigens gemeinsam mit der Raumschafferin Manuela Grundner entwickelt.

So könnte der App Ideen Canvas für unsere Beispielapp aussehen.
So sieht der fertige App Ideen Canvas für Roberts Trink-App aus.

Zielgruppe und Personas – Wer sind die Nutzer:innen deiner App?

Robert versucht seine künftigen Nutzerinnen und Nutzer als Persona zu beschreiben. Sie sollen einzelne Charaktere seiner Zielgruppe beschreiben. Er gibt ihnen jeweils einen Namen, ein Alter. Was sind ihre Stärken und Schwächen? Was ihre Hobbys? Ihr Beruf? Wie stehen sie in Relation mit dem Thema deiner App?

Roberts Personas für die Trink-App

Sabine (23)

Sabine (23), Interessierte und fortgeschrittene Smartphone-Nutzerin

Sabine (23): Interessierte und fortgeschrittene Smartphone-Nutzerin (Kalender, Mail, Whatsapp, TikTok, Instagram, Strava), studiert Pädagogik und fotografiert gerne Menschen in der Natur. Geht regelmäßig Laufen und achtet auf ihre Ernährung. Ihr Arzt hat ihr empfohlen, mehr zu trinken.

Walter (67)

Walter (67), Witwer und Rentner, hat ein iPhone geschenkt bekommen, hat aber keinerlei Erfahrung mit Smartphones und Apps.

Walter (67): Witwer und Rentner, hat ein iPhone geschenkt bekommen, hat aber keinerlei Erfahrung mit Smartphones und Apps. Seine Nichte hat ihm erzählt, dass ihm sein neues iPhone dabei helfen kann, seine Ernährung zu verbessern und seinen Gesundheitszustand zu tracken.

Michelle (43)

Michelle (43), Mutter dreier Kinder im Alter von 3, 5 und 9 Jahren.

Michelle (43): Mutter dreier Kinder im Alter von 3, 5 und 9 Jahren. Sie arbeitet halbtags in einer Boutique als Verkäuferin und versucht ihr Übergewicht zu reduzieren. Ihr günstiges Smartphone ist Mittel zum Zweck: Kommunikation mit den Kindern, Partner, der Arbeit und Freunden. Sie nutzt Whatsapp, hin und wieder Facebook und spiel zum Zeitvertreib in den Öffis kleinere Spiele auf dem Handy.

Was haben die Personas von Roberts Trink-App?

Für Robert mag das Ziel seiner App klar sein, aber wie sieht es um die Personas aus, die er sich ausgedacht hat? Was motiviert sie, die App zu nutzen und welche Funktionen brauchen sie? Robert versucht mit Peters Hilfe die unterschiedlichen Perspektiven seiner Personas einzunehmen.

Sabine (23)

Sabine verfolgt ihre sportliche Entwicklung auf Strava. Sie mag es, wenn sie für ihre Erfolge von ihren Freunden gelobt und darauf angesprochen wird. Von einer Trink App erhofft sie sich Motivation in Form von Tipps, Gamification und sozialen Anreizen, indem sie mit Freunden gemeinsam Ziele verfolgt.

Walter (67)

Walter installiert die App, die ihm seine Nichte empfohlen hat. Für ihn ist es wichtig, dass alles ganz einfach und schnell geht. Er braucht keine Likes und keine Tipps. Für ihn ist es wichtig, dass er regelmäßig akustisch ans Trinken erinnert wird, und mit dem Drücken einer Taste eine Trinkmenge einbuchen kann. Er freut sich aber dennoch, wenn die App ihm zum Erreichen seines Tagesziels gratuliert.

Michelle (43)

Michelle hat die App auf Facebook gesehen und gleich installiert. Sie erhofft sich, durch regelmäßiges Trinken ihre Heisshungerattacken in Griff zu bekommen. Ihr geht es eigentlich hauptsächlich um die Erinnerung ans Trinken. Dennoch erfreut sie sich an der kindlichen Gamification in der App, wegen der sie die App auch zwischendurch gerne mal öffnet.

Was hast Robert von seiner App?

Robert hat eine Idee zu einer tollen App, die vielen Menschen einen Mehrwert bringt. Aber was hat Robert davon, Zeit und Geld in dieses App-Projekt zu investieren?

Er sieht in der App eine Chance, sie als Lead-Generator zu nutzen. Einerseits kann er die App seinen Kunden direkt auf den Weg geben. Andererseits können Nutzer:innen außerhalb seines Kundenkreises direkt mit Robert in Kontakt treten oder seinen Youtube Kanal sehen. Sie stärkt also einerseits die Bindung zu seinen bestehenden Kund:innen, kann ihm aber auch dabei helfen, neue zu gewinnen.

Robert wünscht sich aber auch ein passives Einkommen mit der App durch angezeigte Werbung und ein Abomodell.

Die Monetarisierung von Roberts Trink-App

Unter Monetarisierung einer App verstehen wir das Konzept, wie mit einer App Geld verdient werden kann. Im B2C Bereich, in dem auch Roberts App angesiedelt ist, wird gerne auf Freemium Modelle zurückgegriffen. Dabei ist der Zugriff auf einige Funktionen der App kostenlos. Nutzer:innen können so die App kennen lernen. Gefällt ihnen die App, dann können sie ein Abo abschließen und erhalten Zugriff auf den vollen Funktionsumfang.

Die Grenze zwischen den kostenlos nutzbaren Teilen der App und den kostenpflichtigen Funktionen bezeichnet man übrigens auch als Paywall.

Robert hat bereits auf Youtube gute Erfahrungen mit Werbeeinblendungen gehabt und will auch den freien Bereich der App mit Werbung versehen. Die Möglichkeit Werbung durch das Abschließen eines Abos auszublenden ist übrigens für viele Nutzer:innen eine Motivation zum Kauf.

Robert hat noch ein paar weitere Ideen, mit seiner App Geld zu verdienen. Das Regelwerk zu Apple’s App Store und Google’s Playstore vermag die Kreativität an einigen Stellen allerdings einzuschränken. Die Experten der murbit Apperei wissen aber um die Regeln in App Store und Playstore und beraten Robert hier umfassend.

Wie stehen jetzt eigentlich unsere Personas zu den geplanten Methoden der Monetarisierung?

Sabine (23)

Sabine stört sich nicht an der Werbung. Ihr ist bewusst, dass die Entwickler:innen mit einer App ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Da aber die für sie wichtigen Trackingfunktionen hinter der Paywall liegen überlegt sie sich, doch auf die Bezahlversion zu wechseln.

Walter (67)

Walter gefällt die App. Er will für die App zahlen, um die Entwicklerung zu unterstützen. Die zusätzlichen Funktionen sind für ihn nebensächlich.

Michelle (43)

Michelle nutzt nur Gratis-Apps. Sie hat auch keine Kreditkarte bei ihrem Google Konto hinterlegt. Sie nervt aber auch die Werbung. Vor allem Vollbild-Werbeanzeigen stören sie. Dennoch bleibt sie bei der Gratisversion. Die zusätzlichen Funktionen haben für sie keinen Reiz.

Fazit

Mit wenig Aufwand hat Robert zusammen mit Apperista Peter den App Ideen Canvas fertig ausgefüllt. Jetzt ist die murbit Apperei am Zug und erstellt eine Kosten- und Aufwandsschätzung. Mehr dazu könnt ihr demnächst in Teil 2 lesen, also bleib dran!

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